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IR Gehegeheizung

Im Einsatz

Diese Paneele heizen schon heute Gehege

Dieselbe Baureihe hängt heute schon über Krokodilen, Primaten und tropischer Bepflanzung — dort, wo Lampen blenden und Gebläse Staub aufwirbeln. Drei Beispiele; dasselbe Prinzip gilt überall, wo ein Tier einen warmen Platz braucht.

Paneele über einem Krokodilgehege

Krokodilhaus — Deckenpaneele über der Sandbank

Primat neben einem abgehängten Paneel

Primatenhaus — Paneele auf Asthöhe abgehängt

Paneele in einem Tropenhaus

Tropenhaus — Wärme über der Bepflanzung, nicht über dem Besucherweg

Das Problem

Womit die meisten Gehege heute beheizt werden

Wärmelampen

Blendendes Licht, Wärme gibt es nur zusammen mit Licht, durchbrennende Leuchtmittel — und für jeden Wechsel muss ein Pfleger ins Gehege.

Warmluftgebläse

Lärm, Zugluft, aufgewirbelter Staub und Sporen — in einem Raum, den die Tiere nicht verlassen können.

Gas- und Quarzstrahler

Glühende Flächen über Einstreu und Substrat — bei Gas zusätzlich Verbrennungsgase im Raum.

Die ganze Halle heizen

Die Luft eines hohen Gebäudes erwärmen, obwohl nur wenige Quadratmeter warm sein müssen.

Die Lösung

Strahlungswärme — gezielt dort, wo das Tier ist

Warme und kühle Zonen im selben Gehege

Warme Zone unter dem Paneel, kühler Rückzug wenige Meter daneben — ein echter Temperaturgradient, also dieselbe Auswahl, die das Tier auch im Freiland vorfindet.

Lautlos, zugluftfrei, staubfrei

Kein Lüfter, keine beweglichen Teile, nichts wird aufgewirbelt. Nichts, was geräuschempfindliche Arten stört oder empfindliche Atemwege belastet.

Kein Licht, keine Blendung der Besucher

Wärme und Beleuchtung bleiben getrennt: Nachtaktive Arten lassen sich beheizen, ohne sie zu beleuchten — und das Lichtkonzept richtet sich nicht mehr nach der Heizung.

Außer Reichweite, praktisch wartungsfrei

Flaches Paneel über Kopfhöhe, kein Leuchtmittelwechsel, kein glühendes Element im Gehege. Der Pfleger muss seltener hinein.

Weniger Kondenswasser

Strahlungswärme hält Oberflächen über der Taupunkttemperatur — weniger Kondenswasser und Schimmel in feuchten Tropenhäusern, ohne die Luft auszutrocknen.

Gebaut für

Reptilienhäuser
Krokodile, Warane, Schildkröten — Wärmezonen mit definiertem Gradienten
Säugetieranlagen
Warme Ruheplätze für Primaten, Kleinsäuger und ähnliche Arten
Volieren & Vogelhäuser
Wärme an der Sitzstange — ohne Zugluft, ohne Lärm
Tropenhauss
Frostschutz und Oberflächenwärme für Bepflanzung und Strukturen
Ställe, Quarantäne & Nachtquartiere
Beheizte Zonen in Stallungen, Absperrgehegen und Boxen

Andere Tierart? Das Prinzip ist dasselbe — fragen Sie uns.

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Das Sortiment

Wärmelösungen für jedes Gehege

Für jedes Gehege gibt es die passende Größe — von der einzelnen Wärmezone bis zum ganzen Gebäude: Stahl für kompakte Zonen, Aluminium für große Flächen und feuchte Häuser. Zwei Modelle empfehlen wir als Standard:

Aluminium-Infrarotpaneel an einer Gehegedecke
Große Gehege

IV-TH-900

Paneel mit Aluminiumgehäuse, 100 × 80 cm. Unsere Referenzgröße für große Häuser und Hallen — genug Leistung, um eine großzügige Wärmezone auch von der Decke aus warm zu halten.

Leistung: 900 W

Maße: 100 × 80 cm

Raumgröße: 13 – 22 m²

Gewicht: 16,3 kg

Gehäuse: Aluminium

Schutzart: IP 54

Weitere Größen: TH-750 · TH-1150

Abgehängtes Paneel über einem Primaten-Ruheplatz
Kompakte Zonen

ST-430

Pulverbeschichtetes Stahlpaneel, 90 × 40 cm. Die wirtschaftliche Lösung, wenn der warme Platz genau über der Sitzstange, dem Nistkasten, der Box oder dem Quarantänestall liegen soll.

Leistung: 430 W

Maße: 90 × 40 cm

Raumgröße: 6 – 11 m²

Gewicht: 8 kg

Gehäuse: Stahl, weiß (RAL 9016)

Schutzart: IP 44

Weitere Größen: ST-250 … ST-1350

Dimensionierung

Das Paneel nach der Zone wählen, die warm werden soll

Die Flächenangaben gelten für beheizte Räume. In einem hohen Gebäude heizt man keine Raumluft, sondern eine Wärmezone — wir dimensionieren deshalb nach Zielfläche und Montagehöhe. Beschreiben Sie uns ein Gehege, wir rechnen es gemeinsam durch.

ModellMaße (cm)LeistungRaumgrößeGewichtGehäuseIP
ST-25070 × 30250 W3 – 6 m²5 kgStahlIP 44
ST-43090 × 40430 W6 – 11 m²8 kgStahlIP 44
ST-560120 × 40560 W8 – 13 m²10 kgStahlIP 44
ST-680100 × 60680 W10 – 16 m²13 kgStahlIP 44
ST-860105 × 70860 W13 – 20 m²16 kgStahlIP 44
ST-1035150 × 601.035 W17 – 26 m²19 kgStahlIP 44
ST-1350170 × 701.350 W18 – 32 m²24 kgStahlIP 44
TH-75090 × 70750 W11 – 18 m²13,0 kgAluminiumIP 54
IV-TH-900100 × 80900 W13 – 22 m²16,3 kgAluminiumIP 54
TH-1150120 × 801.150 W17 – 29 m²20,0 kgAluminiumIP 54

Alle Modelle 230 V / 50 Hz, Oberflächentemperatur ca. 90–100 °C, Montage an Wand oder Decke. Hervorgehobene Zeilen sind unsere zwei Standardmodelle; die übrige Baureihe liefern wir auf Bestellung.

Vergleich

Im Vergleich: Wärmelampe, Gebläse, Gasstrahler

IR-Gehegepaneel Wärmelampe Warmluftgebläse Gas-/Quarzstrahler
Kein Lichtaustritt
Lautlos, keine Zugluft
Kein aufgewirbelter Staub
Kein glühendes Element in Reichweite
Schafft eine definierte Wärmezone
Keine Leuchtmittel oder Verschleißteile
Berechnete Lebensdauer über 125.000 h
Läuft mit eigenem Solarstrom

Ja    Teilweise    Nein

So funktioniert es

Warm wird das Tier — nicht die Luft darüber

Ein Konvektor erwärmt Luft, die Luft steigt auf, und die Wärme sammelt sich unter der Decke. In einer Halle mit zehn Metern Deckenhöhe ist das genau dort, wo nichts lebt.

Ferninfrarot-Strahlung durchquert die Luft nahezu ungehindert und wird erst dort zu Wärme, wo sie auftrifft: auf Sand, Fels, Rinde, Gefieder und Haut. Die erwärmten Oberflächen geben diese Wärme langsam wieder an das Gehege ab — die Wärmezone bleibt zwischen den Heizzyklen stabil und kühlt nicht sofort aus, wenn das Paneel abschaltet.

Es ist derselbe Effekt wie bei einer tiefstehenden Herbstsonne an einem klaren, kalten Tag: Die Luft ist eisig — und trotzdem wird einem warm, sobald man sich der Sonne zuwendet.

KONVEKTOR / WARMLUFT HEISS KALT hier sammelt sich die Warmluft viele Meter über allem, was lebt Boden, Fels und Tier bleiben kalt die Wärme muss erst durch die Luft — in einer hohen Halle kommt das meiste nie zurück IR-PANEEL KÜHL WARM Tier, Fels und Substrat nehmen die Wärme direkt auf die erwärmten Oberflächen geben sie langsam ab — die Zone hält ihre Temperatur zwischen den Zyklen
IR-PANEEL schattiger Rückzug das Tier sucht sich die Temperatur, die es braucht WÄRMEZONE ÜBERGANG KÜHLER RÜCKZUG warmes Ende des Gradienten der Bereich dazwischen kühles Ende des Gradienten Das Paneel regelt nicht auf eine Temperatur — es erzeugt die Spanne, aus der das Tier wählt.

Tierwohl

Wärme, die das Tier selbst wählen kann

Im Freiland regeln Tiere ihre Temperatur durch Bewegung — Sonne, warmer Fels, Schatten. Ein gutes Gehege bietet dem Tier mehrere Mikroklimata zur Wahl.

Ein Strahlungspaneel bringt diese Wahl ins Gehege: warm unter dem Paneel, kühl wenige Meter daneben. Reptilien wandern zwischen warm und kühl hin und her, Säugetiere und Vögel suchen sich ihren Platz. Wenn die Tiere wählen können, verhalten sie sich wie draußen — und weil das Paneel kein Licht abgibt, funktioniert das auch nachts.

TÜV-geprüft

TÜV SÜD hat ein Paneel ein Jahr lang geprüft, um zu sehen, wann es aufgibt

Zwei Dauerprüfungen parallel: Aufheizzyklen bis 90 °C Oberflächentemperatur und zurück auf rund 50 °C, dazu eine Million Schaltvorgänge. Das Paneel hat beide überstanden.

Das Ergebnis: eine extrem lange Lebensdauer — 125.000 Heizstunden, praktisch ohne Wartung.

TÜV-SÜD-Bericht Nr. 028-713123503, Rev. 00, vom 04.03.2019 — 25.788 Aufheizzyklen und 1.000.000 Schaltvorgänge. Gerechnet mit 200 Heiztagen pro Jahr × 5 Volllaststunden pro Tag.

125.000 h

Berechnete Lebensdauer

1.000.000

Geprüfte Schaltvorgänge

5 Jahre

Herstellergarantie

TÜV SÜD · GS — geprüfte Sicherheit · CE · RoHS · Made in Germany

Installation

Zur Installation reicht ein Stromanschluss

Keine Rohrleitungen, kein Technikraum, keine Nassarbeiten im Gehege. Die Paneele werden an Wand oder Decke montiert, direkt über der Zone, die sie erwärmen sollen. Welche Montageart für die jeweilige Baureihe zugelassen ist, steht im Datenblatt.

1
Gehege beschreiben

Zielzone, Montagehöhe, Tierart und die Temperatur, die erreicht werden soll.

2
Layout & Angebot

Wir schlagen Modell, Anzahl und Positionen vor — meist ein Paneel pro Wärmezone.

3
Montieren & regeln

Wand- oder Deckenmontage, 230-V-Anschluss durch Ihren Elektriker, externes Raumthermostat gemäß Ökodesign-Verordnung (EU) 2015/1188.

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